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                                                 © WFT Massivhaus e.K. - 20.01.2018

 01.    Allgemeines

Die Ausführung der Bauleistungen erfolgt zum garantierten Festpreis nach Maßgaben der Auftrags- und Planungsunterlagen, dieser Bauleistungsbeschreibung, sowie anerkannter Regeln der Technik. Dazu gehören auch DIN-Normen, behördliche Bestimmungen, bauaufsichtliche Zulassungen, Vorschriften der Berufsgenossenschaften und die Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes. Sämtliche Vertragsleistungen werden DIN- und Regelgerecht ausgeführt, sofern im Bauvertrag und in dieser Leistungsbeschreibung nichts anderes vereinbart ist. Die Anforderungen der aktuellen Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) werden berücksichtigt. Es kommen nur zugelassene Bau- und Werkstoffe zum Einsatz, die den DIN-Vorschriften entsprechen. Der pauschale Festpreis wird im Bauauftrag vereinbart. Er beinhaltet alle anfallenden Montage- Transport-, Material- und Lohnkosten für die vereinbarten Leistungen.

02.    Baugrundstück

Der AG wird dem AN innerhalb der vereinbarten Frist ein geeignetes, baureifes Baugrundstück nachweisen. Das Baugrundstück ist dem AN nicht bekannt. Deshalb gilt für die Preisabgabe ein angenommenes Baugrundstück mit folgender Beschaffenheit: Die Grenzsteine sind sichtbar und vermessen. Über vorhandene unterirdische Leitungen oder Grunddienstbarkeiten wird der AN vom AG rechtzeitig unterrichtet. Das Grundstück ist im Baustellen- und Baubereich frei von allen Hindernissen. Die Anfahrt zur Baustelle ist für Baufahrzeuge bis 40t ungehindert möglich. Neben der Baugrube ist ausreichend belastbare Stellfläche für Baumaschinen, Montagekran und Materiallagerung vorhanden. Für das Planum im Bereich der Gebäudeerstellung wird ein ebenes, straßenbündiges Terrain mit einer Höhendifferenz von +/- 10 cm angenommen. Im Baugruben- und Gründungsbereich setzen wir eine Bodenart der Klasse 3-5 nach DIN 18300 mit mind. 200 KN/m² Bodentragfähigkeit und eine quell- und grundwasserfreie Zone bis 50 cm unterhalb der tiefsten Gründung sowie max. 30 cm Mutterboden voraus. Werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, hat der AN gegen den AG einen Anspruch auf Vergütung der hieraus bedingten Mehraufwendungen. Abgetragener Mutterboden und Bodenaushub verbleiben auf dem Grundstück. Abfuhr von überschüssigem Aushubmaterial oder Zwischenlagerung bei ungünstigen Grundstücksverhältnissen ist nicht im Pauschalpreis enthalten.

03.        Bauplanung

03.1      Architektenleistung
Nach Baustellenbesichtigung und Planungsgespräch wird vom Planungsbüro des AN der komplette Bauantrag erstellt. Dazu gehören Grundrisszeichnungen, Ansichten, Schnitte und Entwässerungspläne im geforderten Maßstab; alle Berechnungen (Grund- und Geschossflächenzahl, Wohnfläche, umbauter Raum), die Energiebedarfsermittlung mit Energiepass gemäß Energieeinsparverordnung EnEV und EEG sowie die Statik. Wenn erforderlich wird auch ein qualifizierter Schallschutznachweis erstellt, die Kosten dafür sind noch nicht enthalten. Der AG erhält drei Plansätze zur Weiterleitung an die Genehmigungsbehörde und einen Plansatz zur eigenen Verwendung. Um schnellstmögliche Baufreigabe zu erhalten, unterstützt der AN den AG bei Behördengängen und Behördenfragen. Auf Wunsch kann auch eine Bauvoranfrage erstellt werden.

03.2      Bauleitung / Bauüberwachung
Nach Vorlage der Baugenehmigung übernimmt ein qualifizierter und erfahrener Bauleiter die örtliche Fachbauleitung für die vereinbarte Leistung. Er erstellt nach einer bauvorbereitenden Anlaufbesprechung die notwendige Ablauf- und Ausführungsplanung (inkl. Detailplanung mit Bemusterung) und koordiniert und kontrolliert alle vereinbarten Leistungen hinsichtlich Qualität und Ausführung sowie auf Einhaltung baurechtlicher Vorschriften und Regeln der Bautechnik. Der Bauleiter ist für den AG während der gesamten Bau- und Gewährleistungszeit Ansprechpartner und Ratgeber. Eigenleistungen gehören nicht zum Leistungsumfang. Der AG kann während der Bauzeit jederzeit den Fortgang der Bauarbeiten besichtigen oder mit dem Bauleiter einen gesonderten „Vor-Ort-Termin“ vereinbaren

03.3      Baustelleneinrichtung
Miet-WC, Gerüste und sämtliche Baugeräte, die zur Erfüllung der Vertragsleistung erforderlich sind, gehören zum Leistungsumfang. Werden Bauzäune gefordert, liefert diese der AN auf Wunsch und gegen Berechnung. Nach Vorlage der Baugenehmigung werden die Winkelböcke erstellt, das Haus auf dem Grundstück grob ausgewinkelt und die Höhen des Gebäudes festgelegt. Sollte durch Bauauflagen oder besondere örtliche Gegebenheiten eine Feineinmessung erforderlich werden, so wird diese auf Wunsch und zu Lasten der AG in Auftrag gegeben. Baustrom (220/380V; 16A/32A) und Bauwasser (3/4“) stellt der AG rechtzeitig zum Baubeginn und für die Dauer der Bauzeit kostenlos zur Verfügung. Der für Vertragsleistung anfallende Baumüll und Bauschutt wird vom AN entsorgt. Für erforderliche Straßensperrungen oder Baumfällgenehmigungen sorgt der AG. Ihr Bauleiter berät Sie gern in allen Fragen zur Schaffung notwendiger Bauvoraussetzungen.

 04.     Erdarbeiten und Fundament

04.1      Erdarbeiten
Baugrube und Fundamentgräben werden nach abtragen des Mutterbodens profilgerecht ausgehoben. Unter der Bodenplatte wird eine Kiesschicht einschließlich der erforderlichen Verdichtung bis zu einer Dicke von max. 25cm eingebracht. Bei unterkellerten Gebäuden wird nach Beendigung der Rohbauarbeiten der Arbeitsraum mit dem auf dem Grundstück verbliebenen Aushubmaterial bis zum ursprünglichen Geländeniveau verfüllt und verdichtet. Ist das Aushubmaterial nicht zur Verfüllung geeignet, oder wird aus anderen Gründen ein Bodenaustausch erforderlich, bzw. zusätzlich Füllsand, Kies oder Mutterboden benötigt, so wird dieses mit dem AG gesondert abgerechnet. Eine Preisanpassung erfolgt auch für zusätzliche Gründungsarbeiten bei nicht tragfähigen Bodenarten und wenn Grundwasserabsenkung oder Wasserhaltungsmaßnahmen in der Baugrube notwendig werden. Zur Klärung der Bodenverhältnisse ist vom AG rechtzeitig vor Baubeginn die Erstellung eines Baugrundgutachtens mit verwertbaren Gründungsempfehlungen zu veranlassen, oder beim AN gesondert in Auftrag zu geben.

04.2      Bodenplatte / Fundamente (ohne Keller)
Bei nicht unterkellerten Gebäuden wird eine bewehrte Stahlbeton-Fundamentplatte, mind. in der Güteklasse C25/30, gemäß Ausführungsplanung und Statik auf einer kapillarbrechenden Kiesfilter- und Sauberkeitsschicht mit PE-Folienabdeckung hergestellt und mit einer Frostschürze ca. 80cm tief gegründet. Die Oberkante der Fundamentplatte kann bis 20cm über das vorhandene Gelände geführt werden. Die Stirnseiten erhalten eine Wärmedämmung. Auf die Bodenplatte wird vor Estrichlegung eine Abdichtung aus Bitumenschweißbahnen aufgebracht. Ein Fundamenterder aus feuerverzinktem Bandstahl mit Anschlussfahne wird nach VDE-Vorschrift umlaufend in die Frostschürze eingebaut. Erfordern geologische Gegebenheiten eine abweichende Gründung, gehen die Mehrkosten zu Lasten des AG. Die Leerrohre für Elektro, Gas, Wasser und die Grundleitungen zur Schmutzwasserentwässerung werden aus PVC-Hartrohr unter der Bodenplatte verlegt.

05.    Kellergeschoss  (wenn vereinbart)

Um den individuellen Anforderungen an das Kellergeschoss besser gerecht werden zu können, wird jeder Keller gesondert geplant und kalkuliert. Als Wandmaterial steht Kalksandstein, Ziegelmauerwerk oder Stahlbeton in allen üblichen Wandstärken und Ausführungen zur Wahl. Eigenleistungen und Sonderwünsche (z.B. Ausbaukeller, Wohnkeller, Einliegerwohnung, Spar-Keller, Betonfertigteilkeller, WU-Betonkeller oder Betonkeller in Ausführung „Weiße Wanne„) sind möglich. Mit separater Baubeschreibung stehen verschiedene Standard-Varianten als Zusatzleistung zur Verfügung.

05.1      Mauerwerkskeller in Kalksandstein
05.2      WU-Betonkeller in Ausführung „Weiße Wanne“

06.     Maurer- und Betonarbeiten

06.1      Außenmauerwerk (Standard)
In traditioneller Handwerksarbeit werden die Außenwände als Massivmauerwerk aus hochwärmedämmenden, 36,5cm starken PORENBETON-Steinen hergestellt. Alle Außen- und Innenwände erhalten fachgerechte Dichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Die Vorgaben von Statik, EnEV und EEG werden eingehalten. Das Gebäude erhält einen 2-lagigen, farbigen Außenputz (nach Farbkatalog, Preisgruppe 1 und 2, Körnung 2-3mm) mit einem ca. 30 cm hohen, wasserabweisenden, grauen Zementputz als Sockelputz.

06.2      Außenmauerwerk-Varianten (auf Wunsch)
Alternativ und gegen Preisanpassung sind alle marktüblichen Außenwandkonstruktionen, Wandmaterial und Mauerstärken möglich. Bei Änderung der Außenwandstärke bleiben die in den Planungsentwürfen angegebenen Hausaußenmaße unverändert.

06.3      Innenwände
Die Innenwände im Erdgeschoss werden in Massivbauweise hergestellt, die Wandstärken ergeben sich aus den statischen Erfordernissen. Im ausgebauten Dachgeschoss bzw. im Obergeschoss von Villentypen, sowie im obersten Geschoss von mehrgeschossigen Häusern kommen Trockenbauwände zur Ausführung. Sie bestehen aus einer Metallständerkonstruktion mit hochwertiger Mineralfaserdämmung und doppelter Gipskartonverkleidung. Die Stoßfugen sind tapezierfertig verspachtelt. Die lichte Rohbauhöhe im EG und OG beträgt 2,75 m, im DG ca. 2,70m. Auf Wunsch können die Innenwände im Dach- oder Obergeschoss auch als Massivwände ausgeführt werden.

06.4      Geschossdecken
Geschossdecken werden als Stahlbetondecke aus Fertigelementen oder aus Filigranelementen mit Zusatzbewehrung und Aufbeton, gemäß Statik (mind.18cm dick) gefertigt. Die außenliegenden, sichtbaren Stirnseiten erhalten Randdämmung. Die Deckenuntersichten sind schalungsglatt und tapezierfertig, die Stoßfugen sind gespachtelt. Die Decke über dem ausgebauten Dachgeschoss ist eine Holzbalkenkonstruktion lt. Statik mit unterseitiger Gipskartonverkleidung und 200 mm Wärmedämmung (WLG 035) in der Ausfachung.

06.5      Innenputz
Alle massiven Innenwandflächen erhalten einen glatten Maschinengipsputz (Q2) inkl. Eckschutzschienen. Die Toleranzen nach DIN 18202 werden eingehalten.

06.6      Estricharbeiten
Im Erd- Dach- und Obergeschoss wird Zementestrich auf Dämmschicht als schwimmender Estrich fachgerecht eingebaut. Die Gesamtstärke des Fußbodenaufbaus richtet sich nach DIN 18560, der aktuellen EnEV- und Schallschutzverordnung sowie den Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller. Alle erforderlichen Dehnungsfugen, Folien und Randdämmstreifen sind vorhanden. Die Abdichtung auf der Bodenplatte erfolgt nach DIN 18195. Bei Einbau einer Fußbodenheizung wird die Lieferung und Montage der erforderlichen Wärme- und Trittschalldämmung durch das Gewerk „Heizung“ übernommen.

06.7      Außenfensterbänke
Alle Brüstungsfenster (außer Gauben- und Kellerfenster) sowie Fenstertüren und bodenstehende Festverglasungen in Ober- und Dachgeschoss erhalten Außenfensterbänke aus Aluminium mit Antidröhnband und seitlicher Aufkantung (Alu eloxiert EV1, weiß pulverbeschichtet oder braun eloxal). Fenstertüren im EG erhalten eine Fensterbank aus Granit. Bei Verblendmauerwerk wird eine Rollschicht aus Verblendern erstellt.

06.8      Balkon / Loggia (wenn enthalten)
Balkone und Loggien werden als thermisch getrennte Stahlbetonkragplatte nach Statik mit DIN-gerechter Abdichtung hergestellt. Die Entwässerung erfolgt über ein Traufenblech. Unterbaute Balkone und Loggien erhalten eine Wärmedämmung mit Abdichtung. Die Entwässerung erfolgt hier über Speier oder das Dachrinnensystem. Das Balkongeländer besteht aus feuerverzinktem Rund- oder Vierkant-Stahlprofil.

 07.    Zimmererarbeiten

07.1      Dachneigung bis 30°
Bei Dachneigungen bis einschließlich 30°, wird abweichend von Pkt. 6.4 auch die Erdgeschossdecke von eingeschossigen Bungalowtypen bzw. die oberste Wohngeschossdecke von Villen und mehrgeschossigen Häusern, als Holzkonstruktion (Unterhangdecke) gemäß Statik ausgeführt.

07.2      Dachstuhl
Der Dachstuhl wird als Pfetten- oder Kehlbalkenkonstruktion, nach Wahl des AN, aus kammergetrockneten Konstruktionsvollholz hergestellt. Der zimmermannsmäßige Abbund erfolgt nach Zeichnung und statischer Berechnung. Das Dach ist für Schneelastzone 2 und 3 ausgelegt. Walmdächer für Bungalows und Stadtvillen sind im Standard als Brettbinderkonstruktion vorgesehen.

07.3      Dachüberstand
Der Dachüberstand, gemessen von der Rohwand bis Außenkante Ortgang bzw. Dachrinne, beträgt im Standard ~25cm giebelseitig, ~60cm traufenseitig, und bei Walmdächern umlaufend 50cm. Abweichende Dachüberstände sind in den Planungsvorschlägen beschrieben. Sichtbare Pfetten- und Sparrenköpfe sind gehobelt, die Untersichten erhalten eine Profilholzverkleidung. Bei Verblendmauerwerk und bei Häusern mit Walm- oder Mansarddach fertigen wir die Dachüberstände als Kastengesims. Die sichtbaren Holzteile sind gehobelt und mit einem PCP-freien, offenporigen Lasuranstrich endbehandelt. An den Traufen bauen wir ein Lüftungsband aus Hartkunststoff ein.

07.4      Gauben (wenn geplant)
Gauben werden in zimmermannsmäßiger Holzkonstruktion aus Konstruktionsvollholz hergestellt. Alle üblichen Dachgaubenformen stehen zur Wahl. Bei einer Dachneigung der Gaube von 21° oder mehr wird die Dacheindeckung des Hauptdaches ausgeführt. Bei weniger als 21° kommt eine Flachdachabdichtung zur Ausführung. Die Frontseite der Gaube und senkrechte Seitenwände erhalten eine Verkleidung mit Schiefer- oder Faserzementplatten. Der Dachüberstand beträgt ca. 20 cm. Wenn möglich können Front- und senkrechte Seitenwände als Putzfassade ausgeführt werden.

08.     Dacheindeckung

Die Dacheindeckung erfolgt mit normalformatigen Betondachsteinen der Firma BRAAS, Nelskamp oder gleichwertig, inkl. aller Formstücke für First, Grat, Ortgang und Belüftung. Es stehen mehrere Pfannenformen in den Basisfarben Klassisch-Rot, Ziegelrot, Dunkelrot, Dunkelbraun und Granit zur Wahl. Weitere Formen, Farben und Materialien sind auf Wunsch lieferbar. Zum Schutz vor Nässe und Flugschnee wird eine diffusionsoffene Unterspannbahn (TYVEK, BRAAS o.ä.) gemäß Verlegevorschrift aufgebracht. Die Trag- und Konterlattung gewährleistet die notwendige Hinterlüftung.

08.1      Dachentwässerung
Die Regenentwässerung des Daches erfolgt mittels vorgehängter Dachrinnen und Fallrohren aus Titanzinkblech und endet ca. 30 cm über dem Niveau des Erdgeschoss-Rohfußbodens. Standrohre und Anschluss an das Entwässerungssystem gehören zum Leistungsumfang des AG.

08.2      Dachflächenfenster
Wenn vereinbart werden Kunststoff-Dachflächenfenster weiß, als Schwingfenster mit Einhandbedienung, Typ Velux Thermostar GGU 78x118 mit 2-fach-Isolierverglasung eingebaut.

09.     Trockenbauarbeiten

Im ausgebauten Dachgeschoss erhalten Decken und Dachschrägen eine mind. 200 mm starke Wärmedämmung mit Gipskartonverkleidung (einlagig) auf Unterkonstruktion. Als Dämmung werden mineralische, nicht brennbare Dämmstoffe (WLG 035, System Klemmfilz oder gleichwertig) entsprechend DIN und EnEV in den Sparrenfeldern verlegt. Eine PE-Folie mit verklebten Stößen wird als Dampfsperre und winddichter Abschluss zwischen Dämmung und Gipskartonplatten eingebracht. Die verwendeten Gipskartonplatten haben eine Stärke von 12,5 mm. Die Stoßfugen sind in Q2 glatt verspachtelt. Bei Bungalows mit einer Dachneigung bis einschließlich 30° wird nur die Erdgeschossdecke entsprechend gedämmt und verkleidet. Das gleiche gilt für die oberste Geschossdecke bei Villentypen und mehrgeschossigen Häusern, wenn die Dachneigung nicht größer als 30° ist. Abseitenwände (wenn geplant) und Rohrkastenverkleidungen für sichtbare Steig- und Abwasserleitungen in Wohnräumen (nicht in Kellerräumen, HAR, HWR) werden in Trockenbauweise hergestellt. Der gemauerte Drempel erhält an der Innenseite und Wohndachfenstern in der Laibung eine Gipskartonverkleidung. Für die fliesenfertige Verkleidung von Sanitärobjekten (wenn nötig) und Vorwandinstallationen sind feuchtraumgeeignete Gipskartonplatten vorgesehen. An vereinbarter Stelle wird parallel zu den Deckenbalken eine wärmegedämmte Einschubtreppe eingebaut. Die Innenwände im ausgebauten Dach- bzw. Obergeschoss werden gemäß Pkt. 06.3 gefertigt. Dauerelastische Acrylfugen, als Anschlussfuge zwischen Massiv- und Trockenbau, werden im Gewerke „Malerarbeiten“ ausgeführt. Der Spitzbodenausbau ist nicht enthalten.

10.    Tischler- und Glaserarbeiten

10.1      Fenster
In den Wohngeschossen werden Fenster und Fenstertüren aus weißen Mehrkammer- Kunststoffprofilen (mind. 5 Kammern) mit verzinkter Stahleinlage und 3-Scheiben-ISO-Wärmeschutzverglasung, Fabrikat HeKa, VEKA, Drutex oder gleichwertig eingebaut. Der Ug-Wert der Glasfüllung beträgt bei Fenstern ohne Luftzwischenraumsprossen und Sonderverglasung mind. 0,7 W/m²K. Fenster und Fenstertüren erhalten einen Einhebel-Drehkipp-Beschlag mit Fehlbedienungssperre und umlaufende Gummilippendichtung. Ab 1,38m Fensterbreite werden zweiflüglige Fenster bzw. Fenstertüren eingebaut. Ein Flügel erhält einen Einhebel-Drehkipp-Beschlag, der andere Flügel einen Drehbeschlag mit verdeckt liegender Schere. Die Fenster sind durch Pilzkopfverrieglung gesichert. Fenster im Bad und WC erhalten, wenn gewünscht, eine blickdichte Verglasung. Auf Wunsch können farbige Kunststofffenster, Massivholzfenster, Rund- oder Stichbogenfenster, mit verschiedenen Sprossenarten oder Sicherheitsglas eingebaut werden. Aus technischen Gründen lassen sich Rundbogenfenster nicht im 90° Winkel öffnen. Es wird ein max. Öffnungswinkel von 70° - 75° erreicht.

10.2      Innenfensterbänke
Alle Brüstungsfenster in ausgebauten Wohngeschossen erhalten Innenfensterbänke aus Agglo-Marmor (Breccia-Aurora, Belmonte) oder Jura-Marmor gelb. Im Bad und WC werden die Fensterbänke gefliest.

10.3      Rollladen
Auf Wunsch werden wärmegedämmte Aufsatzrollläden mit stabilen Kunststofflamellen, Lüftungsschlitzen und sichtbaren Gurtwicklern in den Basisfarben weiss, grau und beige eingebaut. Die Rollladenkästen sind von außen und innen verputzt und haben eine raumseitige Revision von unten. Rollläden mit mehr als 5 m² Fläche erhalten ein Kurbelgetriebe. Auf Wunsch können Rollläden mit Motorantrieb eingebaut werden.

10.4      Hauseingangstür
Die Haustüranlage (standardmäßig mit einer lichten Rohbaubreite von ~1,135m) wird passend zur gewählten Fensterart eingebaut. Sie besteht im Standard aus weißem Kunststoffmehrkammerprofil mit Stahlkernverstärkung und erhält eine einbruchhemmende Dreifachverriegelung mit Profilzylinderschloss, eine eloxierte Drückergarnitur und umlaufende Lippendichtungen. Als Türfüllung stehen verschiedene, wärmegedämmte Kunststofffüllungen mit ISO-Ornamentglas zur Wahl. Für geplante Haustürseitenteile ist eine ISO-VSG-Vollverglasung vorgesehen.

10.5      Innentüren
In Wohngeschossen werden CPL Innentüren mit geschlossener, glatter Türfläche und Zargen eingebaut. Zur Auswahl stehen Buche, Eiche, und Esche weiß. Die Mittellage besteht aus Röhrenspaneinlage. Das Türblatt wird mit Dämpfungsprofil und einer Drückergarnitur als Rosettengarnitur mit Buntbartschloss ausgestattet.

10.6      Wohnungsabschlusstür
Bei Häusern mit Einliegerwohnung erhalten die einzelnen Wohnbereiche eine schallgedämmte Innentür mit Anschlagdichtung und Profilzylinderschloss als Wohnungsabschlusstür. Dekor und Drückergarnitur entsprechen den Innentüren.

10.7      Mehrzwecktür (MZ-Tür)
Wenn geplant, wird als Nebeneingangstür für Keller, Garage oder HWR/HAR eine Mehrzwecktür aus metallverstärktem Kunststoffprofil eingebaut. Die Tür mit einbruchhemmender Dreifachverrieglung (Farbe weiß) erhält eine wärmeisolierende Kunststoff-Sandwichfüllung (wahlweise im oberen Drittel mit einer ISO-Verglasung), eine umlaufende Anschlagdichtung und eine Drückergarnitur mit Profilzylinderschloss.

10.8      Garagentor und FH-Tür
Die Garage (falls geplant) erhält ein manuell zu betätigendes, einwandiges Stahlschwingtor, Farbe weiß oder braun in Standardgröße 2,50m x 2,12m. Erforderliche Feuerschutztüren werden nach DIN als T30-Tür, Stahl grundiert eingebaut.

11.     Elektroinstallation

Die Installation beginnt am Endverschlusskasten des örtlichen Elektroversorgungsunternehmens innerhalb des Hauses und wird entsprechend der Bestimmungen der VDE und der Vorschriften des Elektroversorgers (EVU) ausgeführt. Der Aufputzzählerschrank, Fabrikat HAGER oder gleichwertig, ist für die Aufnahme von Elektrozähler, FI-Schalter und aller erforderlichen Sicherungsautomaten ausreichend dimensioniert. Abhängig vom Haustyp ist die nach DIN erforderliche Anzahl von Stromkreisen vorgesehen. Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler, Elektroherd sowie Heizung und Solar erhalten jeweils einen separaten Stromkreis. Eine Potentialausgleichsschiene mit vorschriftsmäßiger Erdung wird eingebaut. In den Wohnräumen wird helles Schaltermaterial (Fabrikat Busch-Jäger, Elso oder gleichwertig) montiert. Bei Zwei- und Mehrfamilienhäusern wird an zentraler, frei begehbarer Stelle der Hauptverteiler für die Aufnahme der Elektrozähler installiert. In den einzelnen Wohnungen kommen dann Unterputzverteilungen zum Einsatz. Die Anzahl von Schalter, Steckdosen und Auslässen ist zweckmäßig bemessen und richtet sich nach Pkt. 11.1. Die Anordnung erfolgt nach Wahl des AG und wird mit dem zuständigen Elektromeister vor Ort festgelegt. Der Elektroanschluss von Raumthermostat und Stellantrieb der Fußbodenheizung ist enthalten. Die Stellantriebe und Thermostate selbst gehören zum Gewerk „Heizung“. Auf Wunsch kann eine individuelle Erweiterung der Elektroausstattung vereinbart werden.

11.1        Ausstattung der Räume

Hauseingangsbereich    1x Wandauslass außen, mit Schalter innen

Diele / Flur / Galerie     1x Deckenauslass mit Wechselschalter; 1x Steckdose                                   unter Schalter

Windfang/Abstellraum  1x Deckenauslass mit Schalter, 1x Steckdose unter Ankleide / Speisekammer                                                           Schalter                                                                                                                      
HWR / HAR                  1x Deckenauslass mit Schalter, 1x Steckdose unter                                   Schalter, 1x elektr. Anschluss für Heizungsanlage

Wohnen / Essen           2x Deckenauslass mit Serienschalter,                                   3xDoppelsteckdosen, 2x Steckdose

Küche                          1x Deckenauslass mit Schalter, 3x Doppelsteckdose,                                    2x Steckdose, 1x Steckdose unter Schalter,                                    1x Elektroherdanschluss 1x Geschirrspüleranschluss

Gäste-WC                    1x Deckenauslass mit Schalter, 1x Steckdose unter                                    Schalter 

Bad                             1x Deckenauslass mit Schalter, 1x Wandauslass,                                    1x Steckdose, 1x Steckdose unter Schalter

Eltern / Schlafen          1x Deckenauslass mit Schalter, 3x Doppelsteckdose,                                   1x Steckdose unter Schalter

Kind/Gast/Arbeiten       1x Deckenauslass mit Schalter, 2x Doppelsteckdose,                                   1x Steckdose unter Schalter

Spitzboden                  1x Korbleuchte mit Schalter an der Einschubtreppe,                                   1x Steckdose unter Schalter

Garagenanbau             (angebaute Mauerwerksgarage, wenn vorgesehen,                                   nicht bei Fertigteilgaragen)
                                   1x Wandauslass mit Schalter, 1x Doppelsteckdose

Terrasse                       1x Wandauslass außen, mit Schalter innen,                                    1x Steckdose für Außenbereich

Vorkeller                      1x Deckenauslass mit Wechselschalter, 1x Steckdose                                    unter Schalter

Kellerräume                  1x Wandauslass mit Schalter neben der Tür,
                                   1x Steckdose unter Schalter (Verlegung auf dem                                    Mauerwerk) 

Sonstiges                     3x Multimedia-Dose mit Kabel bis HAR (für TV, Radio,                                    Telefon, Netzwerk)
                                   1x Einzelsteckdose für Waschmaschine,                                    1x Einzelsteckdose für Trockner

Rauchmelder                Rauchmelder gem. §52 der LBO sind als Eigenleistung                                    vorgesehen und nicht im Leistungsumfang enthalten,                                    können aber separat beauftragt werden.

Klingelanlage                Es wird eine Klingelanlage mit Gong im Gehäuse und                                    Klingelknopf am Hauseingang installiert.

12.    Heizungsanlage
Die Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verlangen für Neubauten eine besonderes energiesparende Haustechnik. Wir bieten im Standard 2 Varianten preisgleich zur Wahl an.

12.1      Variante 1: Luft/Wasser-Wärmepumpe mit Außenaufstellung
Zur Heizung und Warmwasserversorgung installieren wir eine hocheffiziente Luft/Wasser-Wärmepumpe mit platzsparender Außenaufstellung von Vaillant, Viessmann oder Waterkotte.
Die Anlage wird anschlussfertig wie folgt eingebaut:
 - Außeneinheit mit vollständiger Wärmepumpentechnik
 - Inneneinheit mit Hydraulikstation, witterungsgeführter Komfort-    Heizungsregelung und Drucküberwachung
 - ca. 300 Ltr. Warmwasserspeicher
Aufstellung Außenmodul
Herstellung des Standsockels für das Außenmodul und Anbindung an die Inneneinheit im HAR mit erdverlegtem Rohr, inkl. Zubehör, Erdarbeiten und Montage. (max. 5m Entfernung vom HAR sind im Preis enthalten)
Sonstige Leistungen
Eine Elektro- und Zählerschrankerweiterung bei Bezug von Strom nach Sonderbedingung ist noch nicht enthalten. Optionale Systemkomponente (zusätzl. Pufferspeicher, passive Kühlung), Anlagenerweiterungen und Zubehör des Wärmepumpenlieferanten bzw. individueller Sonderwünsche und Mehraufwendungen nach Vorlage der Energiebedarfsermittlung gehören nicht zum Leistungsumfang, können aber zusätzlich vereinbart werden.

12.2      Variante 2: Gas-Brennwertheizg mit solarer Hzg.-Unterstützung
Im Hauswirtschafts- bzw. Hausanschlussraum wird eine witterungsgeführte, energiesparende Erdgas-Brennwerttherme (Fabrikat Vaillant, Viessmann, Brötje oder gleichwertig) eingebaut. Alle erforderlichen Armaturen zur außentemperaturabhängigen Regelung im Winter- und Sommerbetrieb und zur Steuerung von Heizzyklen (Nachtabsenkung, Timer) und Wassererwärmung sind vorhanden. Die Verlegung der Gasleitung erfolgt ab Gaszähler im Hausanschlussraum. Die Heizungsanlage erhält ein doppelwandiges Abgasrohr. Sie entspricht in Leistung, Ausführung und Design den Anforderungen an moderne Energiespartechnik. Die Kapazität der Anlage wird nach der Wärmebedarfsberechnung bemessen. Auf Wunsch kann die Heizzentrale im Dach- bzw. Obergeschoss, im Spitzboden oder bei Kellerbauten im Heizungsraum installiert werden.
Zur Heizungsunterstützung werden 4 Flachkollektoren mit ca. 10m² Kollektorfläche als Aufdachvariante montiert und über isolierte Verbindungsleitungen mit einem ca. 500 Ltr Solarspeicher verbunden. Der Solarspeicher übernimmt auch die Warmwasserversorgung. Die Anlage ist für einen 4 Personen-Haushalt mit einem Wasserverbrauch mittleren Standards, einer überwiegenden Südausrichtung und einer Dachneigung von 30°- 45° ausgelegt. Für das konkrete Bauvorhaben kann im Rahmen der vorhabenbezogenen Wärmeschutzberechnung eine veränderte Dimensionierung mit Preisanpassung erforderlich werden. Optionale Systemkomponente, Anlagenerweiterungen und individuelle Modifizierungen (z.B. bei Einliegerwohnungen, Mehrfamilienhäusern oder Großfamilien mit hohem Wasserverbrauch) gehören nicht zum Leistungsumfang, können aber im Rahmen der Ausführungsplanung und Bemusterung vereinbart werden.

12.3      Fußbodenheizung / Heizkörper
Im Standard ist der Einbau einer Warmwasser-Fußbodenheizung mit kabelgebundener Einzelraumregelung vorgesehen. Die Raumtemperaturregelung erfolgt über Raumthermostate und elektrische Regelventile. Der Elektroanschluss von Thermostat und Stellantrieb wird im Gewerk „Elektro“ ausgeführt. Kleine Flure, Ankleiden und Abstellräume erhalten keine Einzelraumregelung. Heizkreisverteiler werden in erforderlicher Anzahl im Unterputz-Verteilerschrank (feuerverzinktes Stahlblech mit Einbautür und Rahmen) montiert. Bei Bädern unter 10 m² Bodenfläche wird gegen Aufpreis ein zusätzlicher Badheizkörper empfohlen. Bei Wahl der Ausbaustufe “DG-vorbereitet“ werden die Steigleitungen bis ins Dachgeschoss geführt und dicht verschlossen.
Alternativ zur Fußbodenheizung können auf besonderen Wunsch und wenn aus energetischer Sicht möglich, formschöne Flachheizkörper in Standardfarbe weiß mit Thermostatregelventil montiert werden. Die Größe und Anzahl richtet sich nach wärmetechnischen Erfordernissen und wird vom Heizungsinstallateur gemäß Wärmebedarfsberechnung festgelegt. Die Heizkreisleitungen werden in Kupfer, Kunststoff oder Mehrschichtverbundrohr verlegt und der Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechend isoliert. Die lichten Fertig-Raumhöhen erhöht sich durch den geänderten Fußbodenaufbau um ca. 2cm.

12.4      Schornstein (wenn vorgesehen)
Auf Wunsch wird entsprechend der neuesten Schornsteinrichtlinie ein einzügiger Marken-Schornstein aus Fertigteilen mit allen erforderlichen Öffnungen, Klappen und Anschlussstücken eingebaut. Passend zur Dacheindeckung erhält der Schornsteinkopf eine hinterlüftete Verkleidung aus Kunstschiefer. Zum Leistungsumfang gehören auch der Laufsteg im Spitzboden, ein feuerverzinkter Standrost und ein einfachverglastes Kunststoff-Ausstiegsfenster 46cm x 61cm in Schornsteinnähe. Ist der Einbau eines raumluftunabhängigen Kamins geplant, wird eine zusätzliche, externe Verbrennungsluftzufuhr erforderlich, die Mehrkosten verursacht. Optionales Zubehör und Kaminanschlussteile gehören nicht zum Leistungsumfang

 13.     Sanitärinstallation

13.1      Anschlüsse
Die Installation beginnt ab Hauptabsperrschieber im Hausanschlussraum. Alle Be- und Entwässerungsleitungen werden in den erforderlichen DIN-Querschnitten in korrosionsbeständigen Kunststoff- Kupfer- oder Verbundrohren auf kürzestem Weg an alle Objekte sowie zur Heizung gelegt. Standardmäßig wird ein Druckminderer und Schmutzfilter eingebaut. Die heißwasserbeständigen Abflussleitungen werden auf kürzesten Weg von den Objekten bis ca. 30 cm über die Hausaußenkante (Kelleraußenwand bzw. Streifenfundament bei Fundamentplatte) geführt und über das Dach entlüftet. Bei Nichtunterkellerung liegen die Abflussleitungen unter der Sohlplatte. Die Warmwasserleitungen sind der Energieeinsparverordnung entsprechend isoliert. Zur optimalen Warmwasserversorgung wird ein separater Zirkulationskreislauf mit abschaltbarer Pumpe eingebaut. Auf Wunsch kann aus energetischen Gründen die Zirkulationsleitung entfallen. In der Küche sind Anschluss- und Abflussleitungen für Spüle und Geschirrspüler vorgesehen. Nach örtlicher Vorgabe des AG wird ein Kaltwasser- und Abflussanschluss für eine Waschmaschine erstellt. Im Bereich des Wasserzählers wird nach außen ein Kaltwasseranschluss mit Schlauchverschraubung, Absperrhahn und innenliegender Entwässerungsmöglichkeit installiert. Bei Häusern in der Ausbaustufe „Dachgeschoss vorbereitet“ werden alle Leitungen bis ins Dachgeschoss geführt und dicht verschlossen. Bei Kellerbauten kann je nach Höhenlage der Hausentwässerung eine Hebeanlage gegen Aufpreis notwendig werden. (ggf. auch für Kondenswasser der Heizungsanlage)

13.2      Sanitärobjekte
Es werden Sanitärobjekte aus dem Basisprogramm der Marken KALDEWEI, DURAVIT oder gleichwertig, in der Sanitärbasisfarbe weiss, sowie Armaturen der Fabrikate IDEAL-STANDARD oder gleichwertig eingebaut. Dusche oder Badewanne können nach Wahl auf der Rohbetondecke oder auf dem Estrich installiert werden. 

13.3      Gäste-WC
WC-Anlage       Ein wandhängendes Flach- oder Tiefspül-WC wird in                        Vorwandmontage mit Unterputz-Spülkasten, Spartaste und                        Kunststoffsitz installiert.
Waschtisch       Im Gäste-WC wird ein Handwaschbecken ~45cm breit, mit                        verchromten Einhandmischer montiert.

13.4      Bad
WC-Anlage       Ein wandhängendes Flach- oder Tiefspül-WC wird in                            Vorwandmontage mit Unterputz-Spülkasten, Spartaste und                        Kunststoffsitz installiert.
Waschtisch       Im Bad wird ein Keramik-Waschtisch ca. 65cm breit, mit                        verchromten Einhandmischer montiert.
Badewanne       Parallel zur Wand wird eine emaillierte Einbauwanne                         ca.170x75cm im wärmedämmenden Porestaträger eingebaut.                        Ein verchromter Aufputz-Einhandmischer mit Brausegarnitur                        und eine Ab- und Überlaufgarnitur sind enthalten.
Dusche            Eine Duschwanne 90x90x14 cm aus emaillierten Stahlblech im                       Porestaträger inkl. Aufputz-Einhandmischer mit Brausegarnitur                       und Ablaufgarnitur wird eingebaut. Eine Duschtrennwand bzw.                       Duschverkleidung ist nicht vereinbart. 

14.    Fliesenarbeiten

Das umfangreiche Fliesenangebot ermöglicht jeden Bauherren eine individuelle Gestaltung. Wir haben Wand- und Bodenfliesen mit einer Kantenlänge von 12cm bis 33cm und einem Materialpreis von 20,00 €/m² (inkl. MwSt.) kalkuliert. Für kleinere oder größere Fliesen, oder für Musterverlegungen erfolgt für den erhöhten Verlegeaufwand eine Mehrpreisberechnung. Die Verlegung erfolgt im Dünnbettverfahren, rechtwinklig zur Wand und mit dauerelastischen Silikonfugen in Übergangsbereichen. Silikonfugen sind Wartungsfugen, Risse in Wartungsfugen stellen keine Wertminderung dar und unterliegen nicht der Gewährleistung. 

14.1      Bodenfliesen
Die Fußböden in Bad, Gäste-WC, Küche, Diele und Windfang werden mit Keramikfliesen rechtwinklig zur Wand verfliest und grau verfugt. Räume mit Bodenfliesen aber ohne Wandfliesen erhalten umlaufend eine Fliesensockelleiste. An den Materialgrenzen (z.B. Fliesen/Teppich) werden Messingschienen als Abschlusskante eingebaut.

14.2      Wandfliesen
Im Bad und Gäste-WC werden alle senkrechten Wände türhoch (ca. 2m) gefliest. Verfliest werden auch die Bade- und Duschwanne, event. Vorwand- oder Rohrverkleidungen und die Fensterlaibung. Die Verfugung erfolgt in weiß oder grau. Die Kanten werden mit Kantenprofilschienen aus Kunststoff abgedeckt. Im Bereich der Küchenzeile wird nach örtlicher Vorgabe ein Fliesenspiegel von ca. 3m² erstellt.

15.     Treppe

15.1      Geschosstreppe
Als Innentreppe zwischen den Wohngeschossen wird eine Zweiholmtreppe in Basisausführung eingebaut. Die freitragende Stahlunterkonstruktion erhält Massivholzstufen in Buche und ein Stahlgeländer (SG1 eckig) mit Holzhandlauf. Die Holzstufen sind im Naturton versiegelt, die Metallteile grundiert. Ist ein Brüstungsgeländer erforderlich, wird es passend zum Treppengeländer erstellt. Die Treppenformen sind den Grundrissen zu entnehmen. Auf Wunsch können andere Treppenarten gewählt werden.

15.2      Einschubtreppe
Als Zugang zum Spitzboden im ausgebauten Dach- bzw Obergeschoss oder zum nicht ausbaufähigem Dachgeschoss wird parallel zu den Deckenbalken eine Bodeneinschubtreppe mit 3-teiliger Holzleiter und wärmegedämmten Lukendeckel eingebaut (Rahmenaußenmaß 120/60 cm). Bei Häusern mit der Ausbaustufe „Dachgeschoss vorbereitet“ wird die gleiche Treppe statt einer Geschosstreppe in die EG-Decke eingebaut und mit Gipskarton verkleidet. Ein Lukenschutzgeländer ist nicht vereinbart, die Lage der Treppe wird mit der Ausführungsplanung festgelegt. Bei Flachdächern entfällt die Einschubtreppe. Der Einbau der Treppe wird im Gewerke Trockenbau ausgeführt.

16.     Maler- und Tapezierarbeiten

Die außen sichtbaren Hölzer von Balkon- und Loggiageländer, Dachüberständen und Stützen sind mit einem PCP-freien, offenporigen Lasuranstrich endbehandelt. Die Stoßfugen der Stahlbetondecken und Gipskartonverkleidungen sind tapezierfertig gespachtelt. Alle übrigen Maler- und Tapezierarbeiten haben wir als Bauherren-Eigenleistung geplant. Auf Wunsch können diese Arbeiten als Zusatzleistung vereinbart werden.

17.     Fußbodenbeläge

In allen nicht mit Bodenfliesen ausgelegten Räumen haben wir Textil- oder Kunststoffbeläge als Bauherren-Eigenleistung geplant.

18.     EnEV und EEG 

Für Gebäude und deren Anlagentechnik gilt die überarbeitete und verschärfte Energieeinsparverordnung EnEV. Diese Verordnung verlangt von den Bauherren, sich bei Neubauten ein Gebäude mit sehr niedrigem Jahres-Primärenergiebedarf und extrem wenig Wärmeverlusten bauen zu lassen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG fordert zusätzlich, dass ein Teil der Energie für Wärme und Warmwasser über „Erneuerbare Energien“ abgedeckt wird. Das zu errichtende Gebäude ist weiterhin so auszuführen, dass der erforderliche Mindestluftwechsel sichergestellt ist und die Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz erfüllt werden. Die Energieeffizienz des Hauses und die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen werden mit dem Energiepass dokumentiert. Da solche Faktoren wie Grundstückslage, Südausrichtung, Fenstergrößen, Hausgröße, Keller oder Bodenplatte, Wandaufbau, eingebaute Anlagentechnik usw. in die vorhabensbezogene Energiebedarfsermittlung einfliessen, kann eine exakte Ermittlung erst bei Erstellung des Energiepasses im Rahmen der Bauantragstellung erfolgen. Mit einem separaten Auftrag übernehmen wir die erforderlichen Berechnungen auch schon vor Abschluss eines Bauauftrages.
Wir bieten Ihnen nachfolgend weitere technisch und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen an, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Dadurch können Mehrkosten entstehen.

18.1      Erdwärme (mit Aufpreis, die Standardheizungsvarianten entfallen)
Eine Sole/Wasser-Wärmepumpen-Heizanlage, inkl. Tiefenbohrung liefern und montieren.
Ausführung entsprechend der Zusatz-Leistungsbeschreibung.

18.2      Weitere Alternativen
Der gesetzlichen Forderung nach Einsatz regenerativer Energien entsprechen auch die Verwendung von Energie aus Kraft-Wärme-Kopplung mit und ohne Biomasse z.B. Fernwärme oder Biogas sowie der Einbau von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und Hybridanlagen. Als Sonderwunsch können diese Leistungen mit Zusatzvereinbarung in Auftrag gegeben werden.

18.3      Besondere energiesparende Bauweise
Energieeffiziente Häuser mit KfW55-, KfW40- und Passivhaus-Standard gehen über die Forderung der EnEV hinaus. Welchen Standard Ihr Haus erreicht ergibt sich aus der Energiebedarfsermittlung im Rahmen der Bauantragsstellung. Auf Wunsch unterbreiten wir Ihnen ein Angebot über eventuell notwendige Zusatzmaßnahmen. Mit einem separaten Auftrag übernehmen wir die erforderlichen Berechnungen auch schon vor Abschluss eines Bauauftrages.

18.4      Blower-Door-Test (im Standard enthalten)

Die Luftdichtigkeit ist ein entscheidender Qualitätsfaktor für das Haus. Deshalb wird die Luftdurchlässigkeit mit einem Blower-Door-Test nach dem Differenzdruckverfahren überprüft und das Messergebnis dem AG mit einem Zertifikat bestätigt. Die Kosten dafür sind im Festpreis enthalten.

18.5      Lüftungskonzept
Zur Vermeidung von Feuchteschäden in hochgedämmten Gebäuden schlägt die DIN 1946-6 den Einbau von nutzerunabhängigen Lüftungsanlagen vor. Da die meisten Bauherren aus Kostengründen auf den Einbau einer Lüftungsanlage verzichten wollen, und der Einbau einer Wohnraumlüftung momentan noch nicht zu den anerkannten Regeln der Technik gehört, sieht das Lüftungskonzept für unsere Häuser eine regelmäßige Fensterlüftung durch die Nutzer vor. Die Minimalforderung für eine ausreichende Luftwechselrate von n=0,5/h wird von Raumhygieneexperten mit vier bis sechs Stoßlüftungen am Tag für ca. 10 Minuten angegeben. Manche fordern sogar die Fenster alle zwei Stunden zu öffnen. Die Vertragsparteien sind sich darüber einig, dass der Verzicht auf den Einbau einer Lüftungsanlage keinen Mangel der Leistungen des AN darstellt. Eventuell auftretende Folgeschäden und –kosten durch Feuchtigkeit und Schimmelbildung, aufgrund unzureichender Lüftung, gehen zu Lasten der AG. Auf Wunsch und mit Mehrpreis kann der AG selbstverständlich den Einbau einer Lüftungsanlage beauftragen.

18.6      Sonnenschutz
Zur Vermeidung hoher Innentemperaturen im Sommer weist die EnEV auf die Notwendigkeit eines Sonnenschutzes der Fenster hin. Sonnenschutzeinrichtungen im Sinne der EnEV können Innenrollos, Markisen oder Rollläden sein. Werden keine Rollläden in Auftrag gegeben sind vom AG alle erforderlichen Sonnenschutzmaßnahmen in Eigenleistung auszuführen.

 19.    Sonstige Leistungen

19.1      Dachgeschoss vorbereitet (wenn vereinbart)
Bei Wahl dieser Ausbaustufe erstellen wir das Erdgeschoss entsprechend der vorliegenden Bauleistungsbeschreibung. Das Dachgeschoss wird für einen in Eigenleistung zu erbringenden Ausbau vorbereitet. d.h.: Alle für die spätere Installation benötigten Steigleitungen sind bis Oberkante Rohdecke ins Dachgeschoss gelegt und verschlossen. Die Heizungsanlage wird für den späteren Dachgeschossausbau entsprechend dimensioniert. Die Geschosstreppe entfällt, stattdessen wird eine Einschubtreppe in das mit Trockenbau verkleidete Treppenloch eingebaut. Innenwände, Innenputz, Innenfensterbänke, Estrich, Trockenbau mit Wärmedämmung, Innentüren, Heizung-, Sanitär- und Elektroarbeiten sowie die Fliesenarbeiten im kompletten Dachgeschoss sind Eigenleistungen. Soll der Ausbau des Dachgeschosses zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, sind vom AG zusätzliche Wärmedämmmaßnahmen auf der Rohbetondecke vorzusehen.

19.2      Einliegerwohnung (wenn geplant)
Der Einbau von Einliegerwohnungen erfolgt gemäß Grundrissplanung und ist im Keller, Erd- Dach- oder Obergeschoss möglich. Die Bestimmungen bezüglich Abgeschlossenheit, Schallschutz und Wohnraumhöhe werden eingehalten. Die Ausstattung richtet sich nach unserer Bauleistungsbeschreibung „Standard“ und den nachfolgenden Änderungen:
Jede Wohneinheit erhält gemäß Grundrissplanung eine eigene Wohnungseingangs- bzw. Hauseingangstür. Die Rohrnetzerweiterung der Heizungsanlage und ein zusätzlicher Wärmemengenzähler sind ebenso enthalten wie die Sanitärerweiterung mit separaten Kalt- und Warmwasserzählern sowie zusätzlichen Anschlüssen für Waschmaschine, Geschirrspüler und Spüle. Die Elektroausstattung wird um einen zweiten Zählerplatz mit getrennter Leitungsführung (inkl. Zählerschrankvergrößerung), um zusätzliche Anschlüsse für Antenne, Telefon, Waschmaschine und Geschirrspüler sowie einen Türgong erweitert.

19.3      Doppelhäuser
Die Ausstattung richtet sich nach unserer Bauleistungsbeschreibung „Standard“ und den nachfolgenden Änderungen:
Bei einem Doppelhaus werden zwei Einfamilienhäuser aneinandergesetzt. Wir gehen davon aus, dass beide Doppelhaushälften gleichzeitig gebaut werden, die Haushälften weder höhen- oder seitenversetzt sind und die Haustrennwände gleiche Außenabmessungen haben. Im Bereich der Anbauflächen wird unter Berück-sichtigung statischer Anforderungen die Außenwand auf 17,5 cm reduziert und eine Schalldämmplatte von ca. 4cm eingebaut. Sollte die Nachbarhälfte später errichtet werden, so können zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden, die Zusatzkosten verursachen würden. (z.B. statische verstärkte Haustrennwand, zusätzl. Abdichtung gegen Feuchtigkeit, zusätzliche Wärmedämmung oder spezielle Gründungsmaßnahmen)

19.4      Garagen
Sofern vorgesehen, wird der Satteldachanbau mit Garage gemäß Zeichnung und vorliegender Baubeschreibung hergestellt, d.h. Dachgeschoss und HAR sind entsprechend ausgebaut. Die Garage selbst erhält einen Kalk-Zement-Putz auf den Innenwänden. Der Garagenboden wird als Rohbetonbodenplatte ausgeführt. Heizkörper sind in der Garage nicht vorgesehen. Auf Wunsch erhalten Sie auch frei geplante Garagen mit Sattel-Walm- oder Flachdach mit und ohne Attika. Die Garagen sind als Einzel- oder Doppelgarage, mit und ohne Geräteraum als freistehende Garage oder als Anbau möglich.
Alternativ werden auch Fertigteilgaragen aus Stahlbeton oder Profilstahl angeboten. Für diese gelten die Leistungsbeschreibung, Statik und Gewährleistungsbedingungen des Herstellers.

19.5      Sonderwünsche
Auf Anfrage können weitere Zusatzleistungen und Sonderwünsche vereinbart werden. Das betrifft vor allem die in der Leistungsbeschreibung mit dem Vermerk “auf Wunsch“ beschriebenen Leistungen. Sie können eine Bauzeitverlängerung erforderlich machen. Individuelle Ausstattungswünsche kann der Bauherr im Rahmen der Bemusterung verwirklichen. Sie werden Bestandteil der Ausführungsunterlagen, wenn sie schriftlich fixiert und von beiden Seiten unterzeichnet sind. 

19.6      Eigenleistungen
Vom AG gewünschte Eigenleistungen sind gewerkeweise möglich und führen zur Reduzierung der Baukosten. Die Bauleitung und Gewährleistung dafür entfällt. Die Entfallpreise für Eigenleistungen beziehen sich immer auf Materialkosten und Arbeitsaufwand. Der Zeitraum zur Erbringung von Eigenleistungen ist mit der Bauleitung zu vereinbaren und im Bauablaufplan zu fixieren. Um einen reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten sind Eigenleistungen spätestens bis Baubeginn der Bodenplatte zu vereinbaren. 

19.7      Hausübergabe
Nach Fertigstellung der Vertragsleistungen wird eine förmliche Bauabnahme mit Abnahme-/Übergabeprotokoll durchgeführt. Danach erfolgt die Schlüsselübergabe und der AG kann seine restlichen Eigenleistungen erbringen. Das Haus wird besenrein und die Baustelle von Baumüll und Bauschutt beräumt übergeben.

19.8      Garantien und Versicherung
Der AG erhält vom AN eine Garantie über den Festpreis, den Baubeginn und die Bauzeit sowie eine Gewährleistungsbürgschaft nach Hausübergabe. Eine Bauleistungsversicherung ist im Festpreis enthalten. Diese und weitere Vertragsbedingungen wie z.B. Fristen, Zahlungsbedingungen, Bauabnahme und Hausübergabe werden im Bauauftrag vereinbart und geregelt.
Vom Bauherren ist für die gesamte Bauzeit eine Bauherrenhaftpflichtversicherung und eine Feuerrohbauversicherung abzuschließen. Die Feuerrohbauversicherung wird von den meisten Versicherungen im Rahmen einer späteren Gebäudeversicherung kostenlos angeboten.

20.    Ausführungsbedingungen

Um einen zügigen und ordnungsgemäßen Bauablauf zu gewährleisten sind vom AG alle bauseits zu erbringenden Leistungen entsprechend der Bauleistungsbeschreibung und Ablaufplanung frist- und termingerecht auszuführen bzw. zu veranlassen. Dafür anfallende Kosten und Gebühren sind nicht im Festpreis enthalten. Das betrifft insbesondere:

20.1    Vor Erstellung der Bauantragsunterlagen
- Nachweis eines bebaubaren Grundstückes und der Eigentumsverhältnisse
- Nachweis der gesicherten Erschließung, bzw. Ver- und Entsorgungszusagen   der Medien
- Bestandspläne, Löschwassernachweis
- Angaben zum Grundstück, über Festlegungen im Bebauungsplan bzw.   Ortssatzung, über Nachbarbebauung,über Lage der Ver- und Entsorgungs-  leitungen, Bestandspläne, aktueller und beglaubigter Katasterauszug
- Baugrundgutachten mit einer verwertbaren Gründungsempfehlung
- Skizze der gewünschten Lage des Hauses auf dem Grundstück

20.2    Vor Baubeginn
- Bereitstellung von Baustrom und Bauwasser
- Grenzsteine sichtbar nachweisen und Feineinmessung, wenn erforderlich
- Schachterlaubnis der Träger von Ver- und Entsorgungsanlagen (bei Bedarf)
- Eine Baustraße, wenn erforderlich, einschl. der Sicherungsmaßnahmen an zu    überfahrenden Gehwegen

20.3    Weitere Bauherrenleistungen, die nicht zum Leistungsumfang gehören:
- Alle Genehmigungs-, Prüf- u. Abnahmegebühren (z.B. Behörden oder    Versorgungsträger)
- Kosten für amtliche Einmessung von Grundstück und Gebäude,    Feineinmessung,  amtlicher Lage- und Höhenplan, wenn erforderlich
- Antrags- und Anschlusskosten aller Ver- und Endsorgungsträger (Wasser,   Abwasser, Energie, Gas, Telekom)
- Beibringen der Grundleitungen außerhalb des Baukörpers
- Erfüllung von Auflagen der Baubehörde und Versorgungsträger
- Zisternen, Drainageleitungen, Revisionsschächte, Klärgruben, Hebeanlagen,    Rückstauverschlüsse
- Erstellung der Außenanlage (z.B. Zuwegung, Hauseingangspodest oder -   treppe, Terrasse, Einfriedung, Geländemodulierung)
- Kosten für Bauaustrocknung und Heizung, wenn erforderlich
- Eine Gebäude- und Haftpflichtversicherung 

21.     Anmerkungen

Um technischen Fortschritt und Marktentwicklung berücksichtigen zu können entwickeln wir unsere Häuser ständig weiter. Die in der vorliegenden Bauleistungsbeschreibung aufgeführten Leistungen und Ausstattungsgegenstände können nach Absprache mit dem AG durch andere ersetzt werden, sofern diese gleichwertig sind oder auf Grund der fortschreitenden Bautechnik als geboten erscheinen. Ebenso bleiben Konstruktions- und Ausführungsänderungen, die durch Änderung der Bau- und DIN- Vorschriften bedingt sind, vorbehalten. Auflagen seitens der Baubehörde und Versorgungsträger, bautechnische Forderungen der Architekten und Statiker sowie gesetzliche Änderungen der Bauvorschriften sind, soweit sie nicht in dieser Bauleistungsbeschreibung erfasst sind, nicht im Leistungsumfang enthalten. Alle Ausstattungsgegenstände, Sanitärobjekte, Bodenfliesen und Sonderbauteile in den Katalog- Angebots- und Vertragszeichnungen dienen lediglich dem Nachweis der Stellmöglichkeit und zur räumlichen Übersicht. Verbindlich in Art und Anzahl sind die in Bauleistungsbeschreibung und Bauauftrag beschriebenen Objekte. Alle fixierten Raumgrößen wurden den Vorentwürfen entnommen und erfassen die gesamte, tatsächlich vorhandene Fußbodenfläche. Die exakten Raumgrößen werden im Rahmen der Bauantragserstellung ermittelt. Planungs- und konstruktiv bedingte Änderungen oder individuelle Wünsche des AG (z.B. Wahl einer alternativen Leistungsbeschreibung, Änderung von Wandstärke, Dachneigung und Drempelhöhe, Wahl von alternativen Baumaterial, Vergrößerung der Fensterflächen, statische Anforderungen, Ausrichtung des Hauses auf dem Grundstück o.ä.) können zu abweichenden Werten in den Bauantrags- und Ausführungsunterlagen oder technischen Nachweisen führen. Dadurch reduzierte Grundflächen werden nicht automatisch und kostenlos durch zusätzliche Flächen ausgeglichen.
Es wird keine Garantie für die absolute Genauigkeit der im Katalog fixierten Bemaßungen gegeben. Zeichnungsmaße sind immer Rohbaumaße. Maße für Einrichtungszwecke sind grundsätzlich am Bau nach Fertigstellung der Putz- bzw. Estricharbeiten zu nehmen. Bei Naturprodukten, wie z.B. Marmor, Keramik, Holz, Putz und Farben können farblich und strukturell geringfügige Abweichungen auftreten. Sie stellen keinen Mangel dar, ebenso wie Spannungsrisse an Materialgrenzen und verlegten Betondeckenteilen, die sich während der Austrocknungsphase bilden können. 

Wir waren bemüht mit dieser Bauleistungsbeschreibung ein optimales Verhältnis zwischen Preis und Leistung zu erreichen. Auf Wunsch können einzelne Punkte verändert und Ihrem persönlichen Bedarf angepasst werden, wenn dieses technisch möglich ist, dem Stand der Technik entspricht und uns rechtzeitig vor Planungsbeginn mitgeteilt wird. 

 

 
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